Freitag, 30. Januar 2015

Ein Blick auf meinen Tisch

...die beiden Challenges im letzten Jahr haben mir sehr viel Spaß gemacht und mich herausgefordert, auch wenn 1 Bild pro Tag manchmal doch ein wenig anstrengend war. Aber umso schöner war es, mir nach einem Monat alle Bilder anzusehen, eine kleine Sammlung vor mir zu haben, kreativ gewesen zu sein und durchgehalten zu haben. Immer wieder wollte ich eine neue Challenge beginnen, habe es dann aber doch wieder vergessen. Ende des Jahres dachte ich über eine Jahreschallenge für 2015 nach, welche ich immer wieder gern verfolge & bewundere - so gerne sehe ich mir zum Beispiel die täglichen Outfits von Anna an - fand jedoch nicht das richtige Thema für mich. Und dann, am Neujahrsmorgen, kam mir eine neue Idee. Ein Jahr lang ein Blick auf meinen Tisch, nicht täglich sondern immer wieder zwischendurch. Ein Blick auf das was ich mache, esse, trinke, schreibe, stricke, kaufte, verschenke, lese, höre, mag. Ich freue mich darauf, am Ende des Jahres alle Bilder anzusehen und zeige euch heute einen ersten Einblick.

 
Neujahrsfrühstück. Eine Lieblingsbeschäftigung im Winter. Deko für die Küche.

 
Weihnachtsgeschenk einer lieben Freundin. Deko für die Fensterbank. Fast fertig. 

 
Mitgebracht. Sonntagsfrühstück. Nachschub für den Teppich.


Ich bin gespannt, was im Laufe der Zeit alles den Weg auf den Tisch finden wird. Pfingtrosen, frische Erdbeeren & Himbeeren, Bücher, Urlaubserinnerungen, Worte, Selbstgemachtes, Konzertkarten, Bilder, Kuchen, Deko für die Wohnung, To-Do-Listen, Weihnachtskugeln, Plätzchen. Mal mit vielen Worten, mal ohne. Vielleicht auch mal als Video oder mit Musik, ich lasse es entspannt auf mich zukommen.

Habt ihr schon mal an einer Challenge teilgenommen oder seid ihr vielleicht gerade dabei? Ich bin ja immer noch für ein kleines Revival von #ABCFee.. du Gute, hast du gehört? :) 

Habt es schön & kommt gut ins Wochenende.
Alles Liebe, xx
 

Dienstag, 27. Januar 2015

Ein Teppich für das Wohnzimmer [DIY]

...viele Monate lag die riesige graue Garnrolle im Regal herum, zog mit um und wartete geduldig darauf, endlich verarbeitet zu werden. Und an einem gemütlichen Abend vor ein paar Tagen war es soweit - ich hatte spontan diese Idee im Kopf, suchte nach ein paar Informationen und konnte es kaum erwarten, anzufangen. Nach einigem Hin & Her, Stunden des ungeduldigen Wartens, der Angst, kein passendes Garn mehr zu finden und ganz entspannten Stunden auf dem Sofa, ist es geschafft, er ist fertig - mein Wohnzimmerteppich. Und ich freu mich sehr.


Verbraucht habe ich insgesamt 4 Rollen "Zpagetti", gehäkelt habe ich mit einer 12er-Nadel. Ich habe nur feste Maschen gehäkelt, d.h. es ist wirklich ganz einfach und man muss keine komplizierten Muster beachten oder sich mit doppelten Maschen oder halben Stäbchen auskennen, somit ist es perfekt für Anfänger. Es wird tatsächlich nur im Kreis gehäkelt, Masche für Masche. Damit sich nichts nach oben biegt bzw. der Rand sich nicht zusammenzieht, müssen in jeder Reihe Maschen hinzugenommen werden, es werden somit nach und nach immer wieder 2 Maschen in 1 Masche gehäkelt (in der 3. Reihe in jede 3.Masche, in der 4.Reihe in jede 4.Masche, etc.). Wenn sich der Rand wellt, sind zu viele Maschen vorhanden, in der Runde sollten also keine weiteren Maschen aufgenommen werden. Ich habe mich hier auch nicht komplett an die Anleitung gehalten, sondern einfach nach Gefühl gehäkelt und den Teppich hin und wieder auf den Boden gelegt, um zu schauen, wie der Rand ausschaut, ob es zu viele Maschen sind oder ob welche fehlen. Viel falsch machen kann man hier nicht, im schlimmsten Fall werden ein paar Maschen abgenommen und neu gehäkelt, mehr kann nicht passieren.

Seit dem Wochenende liegt er nun da und ich freue mich immer wieder sehr darüber. Ein echtes Einzelstück, günstig und endlich wieder ein DIY-Projekt. Ich könnte direkt weitermachen... Habt ihr schon einmal mit Zpagetti gearbeitet und wenn ja, was habt ihr gemacht? 

Ich wünsch euch den schönsten Tag!
Alles Liebe, xx

Donnerstag, 22. Januar 2015

Ein Blick aufs Meer.

...jede Woche hat irgendetwas Gutes. Mein liebster Hashtag der letzten Tage ist definitiv #blickaufsmeerstattkopfvordiewand. Und meine Heldinnen der Woche sind Fee und Berit, die sich diese schöne Aktion samt Hashtag ausgedacht haben. Warum? Weil es einfach Tage gibt, an denen man nur noch das Verlangen hat, auszuflippen, laut zu schreien, alles vom Schreibtisch zu fegen, 12 Stunden zu schlafen und ja, vielleicht auch den Kopf gegen die Wand zu hauen. Dieses Verlangen habe ich glücklicherweise noch nicht, alles andere kommt mir gerade sehr bekannt vor. Und was hilft da am besten? Die Koffer packen, ein Tapetenwechsel, frische Luft, eine Reise ans Meer. Ich würde sehr, sehr viel dafür geben, direkt morgen losfahren zu können, kann mich gerade jedoch nur mit Bildern & Erinnerungen begnügen. Aber - auch das tut gut und lässt einen für einen Moment den Stress vergessen, den Kopf leer werden und im Feierabend abschalten, das ist mir momentan am wichtigsten. Wie schön und entspannend, alte Ordner durchzusehen und sich gedanklich an Orte zurückzuversetzen, die man in den letzten Jahren besuchen durfte.. mit diesem Lied im Ohr. Macht es an, lehnt euch zurück, lasst den Alltag für ein paar Augenblicke hinter euch...


Gedanklich bin ich schon weit weg - in Timmendorf, an der Nordsee, in Thailand, Kenia, auf Mallorca. Denke zurück an Spaziergänge entlang der Ostsee am frühen Morgen, den perfekten Tag in Cuxhaven im letzten Jahr, den Blick vom Frühstückstisch auf den Indischen Ozean. An die bekannte Aussicht vom Hotelzimmer, den vertrauten Weg entlang des Meeres, die Vorfreude auf ein Fischbrötchen oder die Tapas in der Lieblingsbar - mit Blick auf das Meer. Es ist häufig ein Gefühl des Nachhausekommens, man kennt den Geruch, es ist häufig so vertraut. Und so schön, dass man den Anblick, die Farben, das Glück in dem Moment oft gar nicht richtig realisieren und fassen kann.


Ich mag das Meer, egal ob am frühen Morgen, wenn es noch ganz ruhig ist und man fast allein am Strand ist oder am Abend, wenn die Farben immer intensiver werden, die Sonne langsam untergeht und man fasziniert Richtung Horizont sieht, sich schwer trennen kann und am liebsten die Zeit anhalten möchte. Ich liebe es mit viel Zeit an den Strand zu gehen. Spüre gern den Sand unter meinen Füßen, kann nicht genug von den Farben bekommen, genieße es sehr, mit meiner Kamera auf Erkundungstour zu gehen, mich dick einzupacken und mir den Wind um die Nase wehen zu lassen, mich dann in einen Strandkorb zu kuscheln, Schutz vor dem frischen Nordseewind zu suchen, die Wellen zu beobachten, mir die Sonne ins Gesicht scheinen zu lassen.


Einige Augenblicke und Aussichten werde ich ganz bestimmt nicht vergessen, die sind in meinem Kopf, davon gibt es keine Bilder und zum Erinnern brauche ich diese auch nicht. Aber es ist schön, dass man die Möglichkeit hat und so ein Stück Urlaub ganz einfach festhalten und mit nach Hause nehmen kann. Und sie an Tagen wie diesen ansehen, sich erinnern und wegträumen kann. Danke für die Feierabend-Reise, Fee & Berit! <3

Habt es schön und lasst es euch gut gehen. 
Passt auf euch auf,xx

Freitag, 16. Januar 2015

Im Wohnzimmer

...auch wenn ich mich wiederhole - neue Wohnungen sind einfach wunderbar. Fast vergessen sind die anstrengenden Umzugsstunden und -tage im Dezember, denn ich fühle mich hier richtig wohl und genieße es sehr, nun hier zu sein. Ich freue mich, die Zimmer nach und nach einzurichten, einfach viel mehr Platz zu haben und auch mal leere Ecken zu sehen. Da wird sich schon noch ein passendes Bild, eine schöne Vase oder eine Pflanze für finden. Heute nehme ich euch mit in mein Wohnzimmer... es ist in den Farben weiß, grau und schwarz eingerichtet, findet Platz für einen großen Esstisch, den ich mir schon lange gewünscht habe und ist voller alter und neuer Lieblingsstücke, die ich sehr gern um mich habe. Die alte Truhe meiner Großeltern -mit "Stammbaum", dem Kissenmix aus selbstgenähen Bezügen und dem schönsten von "nicenicenice", den Couchtischen, auf die ich so lange gewartet habe, einem großen weißen Esstisch samt grauer Bank, einer weltschönsten Ballonvase, dem John-Travolta-Bild aus meiner WG-Zeit, dem kleinen Holzbild von "Navucko".. manches ist alt, manches neu - gerade diesen Mix mag ich. Und ich mag es auch, manche Dinge einfach ein wenig zu zweckentfremden - so findet sich hier auch ein Badezimmerregal wieder, während ich in meiner alten Wohnung aus Platzgründen CD-Regale im Bad stehen hatte.. ja, manchmal ist es gut und so einfach, Dinge einfach auszuprobieren. 


Was sind eure Lieblingsstücke zuhause? Was ganz Altes oder ein neues Möbelstück, in das ihr euch verliebt habt? Ich wünsche mir ja schon so lange einen alten, hellen Buffetschrank, der würde toll in die Essecke passen...

Ich freue mich auf eure Wohnlieblinge und Wohnträume! 
Habt einen schönen Tag und einen guten Start ins Wochenende.. 
Alles Liebe, xx


- Die Produkte wurden mir nicht zur Verfügung gestellt, auch wenn ich sie hier verlinkt habe. Ich mag sie einfach und erwähne sie hier daher auch gern -

Dienstag, 13. Januar 2015

Hallo 2015!

Ich begrüsse das neue Jahr hier etwas verspätet, zuvor war ich mehr mit Ausspannen, Erkältung auskurieren und Kopf abschalten beschäftigt.. das ging am besten auf dem Sofa mit Stricken, Kaffee, Kuchen und Fernsehen.. hach, manch einen kompletten Tag am Wochenende habe ich so verbracht, das mache ich selten, tat aber unglaublich gut. So, und nun bin ich bereit für 2015, das noch so herrlich ungeplant vor mir liegt. Einerseits ist es ungewohnt, noch nicht zu wissen, ob beispielsweise ein größerer Urlaub anstehen wird, war dies in den letzten Jahren immer schon grob geplant. Aber es ist andererseits auch schön, einfach noch keine konkreten Pläne zu haben und sich vieles für das Jahr wünschen und vorstellen zu können. Einfach das, was mir spontan in den Kopf kommt, woran ich Freude und worauf ich große Lust habe. Die Umsetzung von den allseits bekannten Vorsätzen überlasse ich anderen, ich überlege mir lieber, was ich gern sehen, erleben, schmecken, machen, hören möchte. Und warum das Jahr ein gutes werden kann...


1.) Es kann bereits drei Termine bieten, auf die ich mich unheimlich freue - ein Open-Air-Konzert mit meiner Mama & meiner Schwester, eine Kurzreise nach Barcelona und die Hochzeit einer alten Freundin. März, April, Juni - was für wunderbare Aussichten.

2.) Es kann nur entspannter werden. Das neue Jahr ging bei der Arbeit so weiter, wie das letzte geendet hat - sehr anstrengend, aber mit viel Freude. Und so kann es in der nächsten Zeit einfach nur weniger werden, sodass auch die Begriffe "früher Feierabend", "Freizeit" und "langes Wochenende" wieder häufiger in meinem Vokabular vorkommen werden. Noch ein wenig Zeit, dann wird das klappen. Und das wird gut.

3.) Es kann wieder mehr gelesen werden. Viele Bücher warten auf mich - ich möchte mir endlich wieder mehr Zeit dafür nehmen und abends lieber lesen als Zeit mit Serien oder Handyspielen zu verbringen. Das Lesen habe ich im letzten Jahr sehr vermisst, kein Buch hat mich jedoch so richtig fesseln können - "Das Rosie-Projekt", "Gone girl", "Die Lebenden und die Toten" sind nur einige der Bücher, die ganz weit oben stehen und auf die ich mich freue.

4.) Es wird bald wieder heller - dieses Grau schafft mich und macht mich müde, aber es muss nur noch der Januar überstanden werden, dann ist es morgens wieder etwas früher hell und vielleicht ist es sogar noch hell, wenn ich aus dem Büro komme. Meine Mama erinnert mich immer wieder daran, danke! <3 Und dann steht auch bald, so schnell werden wir wahrscheinlich gar nicht gucken können, der Frühling vor der Tür...

4.) Es kann kreativ werden. Ich kann mich an Neuem ausprobieren - Postkarten drucken lassen, schreiben, sticken, mehr fotografieren. Der Shop kann wieder belebt werden, wenn mir danach ist. Seit ein paar Monaten hat es mich nicht an die Nähmaschine gezogen und ich habe mich auch nicht unter Zwang daran gesetzt, habe einfach mal nichts Selbstgenähtes zu Weihnachten verschenkt. Wieso mich selbst unter Druck setzen und irgendetwas nähen, wenn ich in dem Moment keine Freude daran habe? Lieber warte ich noch ein wenig auf meine Motivation und fange wieder an, wenn es mir Spaß macht und ich die schönen Stoffe nicht länger im Regal liegen sehen kann.

5.) Es kann mehr Mut, Gelassenheit und weniger schlechtes Gewissen mit sich bringen. Ich möchte das machen können, worauf ich Lust habe und was sich gut anfühlt. Gut für mich und natürlich auch für meine Mitmenschen. Möchte mehr "Ja" sagen, in manchen Situationen aber auch ein klares "Nein" aussprechen dürfen, auf mein Gefühl und meinen Körper hören, früh am Samstag Morgen über den Markt bummeln und abends früh ins Bett gehen können, wenn es mir gefällt. Möchte kein schlechtes Gewissen haben, wenn es sich in dem Moment einfach richtig anfühlt, den gesamten Sonntag auf dem Sofa zu verbringen, die Küche etwas chaotisch zu hinterlassen oder 3 Abende in Folge essen zu gehen. 


6.) Es kann mehr Zeit in der Küche bringen - mehr kochen & backen, die über die Jahre angesammelten Lesezeichen sortieren, das ausprobieren, was schon so lange auf eine Umsetzung wartet, manches zum ersten Mal kochen, neue Geschmäcker testen, Marmeladen kochen, für Freundinnen endlich das Curry zubereiten, das ich in Thailand  im Kochkurs gelernt habe, mindestens einmal pro Monat ein neues Rezept ausprobieren.

7.) Es kann Wiedersehen mit dem Meer geben. Ich kann meine Freundin und ihre Tochter einfach einpacken, mich für anderthalb Stunden ins Auto setzen, das Meer hinter dem Deich hören, einen Milchkaffee im Liegestuhl geniessen und dann am Strand entlang spazieren können. Kann viele Freunde bei einem Beach-Basketball-Turnier wiedersehen, ihnen zujubeln und mir währenddessen die Sonne ins Gesicht scheinen lassen. Kann an die Ostsee oder Nordsee reisen, die Seeluft riechen, viel spazieren, ein Fischbröchen essen, Sonnenaufgänge ansehen und abends erschöpft ins Bett fallen.

8.) Es kann meine Wohnung zu einem richtigen Zuhause werden und es wachsen lassen. Es ist noch nicht alles fertig, aber das wird mit der Zeit kommen, da bin ich mir ganz sicher. Lieber warte ich noch ein paar Tage länger, bis ich das richtige Bild für das Wohnzimmer oder endlich den passenden Spiegel für die Wand am Esstisch gefunden habe, als dass ich Kompromisse eingehe, nur damit es erstmal fertig ist. 

9.) Es kann Zeit an Lieblingsorten bieten. Durch Berlins Straßen bummeln, alte Läden wieder besuchen, neue Cafés entdecken, mit meiner lieben Freundin L. die traditionellen Bilder im Photoautomaten machen, über den Markt am Paul-Lincke-Ufer spazieren, mit der Kamera unterwegs sein, lachen, wohlfühlen, kochen, albern sein, Sport-TV gucken und eine Menge Bilder, Andenken und Erinnerungen mit nach Hause bringen. 

 

10.) Es kann so viel passieren, so viel Unerwartetes und Überraschendes. Davon gab es im letzten Jahr einiges, sodass ich gar nicht allzu viel planen, sondern vieles einfach auf mich zukommen lassen möchte. Vieles wünsche ich mir, bin aber auch sehr gespannt, was da alles zwischengrätschen und Pläne über den Haufen schmeißen wird, was es noch für schöne Neuigkeiten geben wird, was meine Herzensmenschen erleben werden, wo ich meinen Geburtstag verbringen werde, ob meine alten Schulfreundinnen und ich es endlich zu einem Sommerfest schaffen, ob es ein 10-Jahre-Abi-Treffen gibt, ob und wo ich Bloggerfreundinnen wiedersehen werde, wieviele Bücher ich lesen, welche Serien schauen, welche neuen Orte ich sehen und welche neuen Ideen & Beiträge es für den Blog geben wird. 2015, auf geht´s - sei aufregend, kreativ, überraschend! 


Was sind eure Pläne, To Do´s und Wünsche für das neue Jahr? Liegt ein großes Ereignis vor euch, Hochzeit, ein neuer Job oder eine große Reise? Plant ihr viel oder lasst ihr es eher entspannt  angehen und schaut, was passieren wird? Ich wünsche euch, dass es ein gutes Jahr wird - mit viel Glück, schönen Augenblicken und vielen wunderbaren Erinnerungen.

Alles Liebe, xx

Sonntag, 4. Januar 2015

Tschüß 2014!

...bevor ich das neue Jahr 2015 hier noch einmal begrüßen werde, möchte ich dem Jahr 2014 noch ein paar Zeilen widmen und ein "Tschüss" zurufen! Rückblicke mag ich gern und ich finde es eine schöne Tradition, am Anfang eines neuen Jahres, an dem man so viele Pläne & Ideen hat, einfach nochmal innezuhalten, sich hinzusetzen und zurückzublicken... Und 2014, du hattest wirklich viele, viele gute Momente im Gepäck, aber du brachtest auch ein paar unglückliche, traurige Wochen - Momente, in denen ich die Zeit einfach nur vordrehen wollte. In denen Pläne zerplatzten und nochmal neu gedacht werden musste. Das gehört wohl dazu und zeigte mir, dass es trotz der Traurigkeit noch etwas Gutes darin gibt. Zu spüren und zu sehen, dass es weitergeht, auch wenn die Zeit ein wenig langsamer zu vergehen scheint, zu merken, dass es in kleinen Schritten bergauf geht. Und vor allem liebe Menschen um einen zu wissen, auf die man zählen kann, die sich sorgen und einfach da sind. Auch in anderen Situationen waren liebe Freunde und die Familie da, haben mich unterstützt, aufgefangen und mir geholfen, sei es mit Worten, Gesten oder Taten. Aufstehen muss man irgendwie und irgendwann selbst, aber es ist so gut, wenn man dabei begleitet wird. Danke!


Und neben diesen unschönen, anstrengenden Momenten hattest du so viel Schönes parat, an das ich sehr gern denke. Und gerade diese Augenblicke zeigen wieder einmal, dass es doch die kleinen Dinge sind. Ein Wiedersehen mit dem Meer, Schwestern-Tage in London mit schmerzenden Füssen, Pimm´s im Pub und einer "Tea Time" im Hotel samt Gurkensandwiches & Scones, ganz entspannte Strandspaziergänge am frühen Morgen, warme Herbstabende auf der Terasse einer Pizzeria. Gute Cappuccinos mit viel, viel Ruhe im Lieblingscafé, der Bummel am frühen Morgen über den Wochenmarkt, die Liebe eines Brautpaars zu sehen und diese Liebe zu feiern, ein Mädelswochenende mit 2 meiner ältesten Freundinnen in Köln & Aachen mit langen Gesprächen, dieser leckere Bananenkuchen in Friedrichshain, geschenkte Blumen, ein Tango tanzendes Paar am frühen Morgen mitten in der Innenstadt, ein Waffelessen anlässlich meines Geburtstags im Büro. Ein gewaltiges Sommergewitter mitten in der Nacht, das uns aufweckte.

 
Dann war da natürlich der Sieg der Fußball-Weltmeisterschaft, die Aufregung, Freude und Euphorie gemeinsam mit meiner Freundin K. an diesem Sonntagabend im Juli. Das Ankommen und Reinwachsen in den Job, das Weiterentwickeln, das Mitwirken. Ein Ausflug mit meiner Freundin C., ein einfach perfekter Tag am Meer im Oktober. Die Familienfeiern, das Hören von alten Geschichten und die glücklichen, strahlenden Gesichter der Eltern beim Erinnern an alte Zeiten. Und endlich ging es wieder auf ein Konzert - es war anders als ursprünglich geplant, aber einfach gut. Bei wunderbarstem blauen Himmel lauschten wir Max Herre, tanzten, sangen, genossen die Atmosphäre und lachten während des Platzregens, freuten uns über unsere Einmal-Regencapes.
Und viele andere Lieder begleiteten das Jahr, liessen träumen, tanzen, singen - die Songs von Alin Coen, ZAZ, The Avener, Gregor Meyle, Elif und Johannes Oerding.


Besonders waren die Stunden mit alten Freunden - beim Nähen, beim Vietnamesen, in den Straßen Berlins. In einer Bar mitten in der Nacht in Aachen, es fühlte sich wie Urlaub an. Ein Wiedersehen mit vielen Freunden an Weihnachten, Olympia mit meiner Lieblings-Sport-TV-Freundin auf dem Sofa, mit einer alten Freundin und ihrer Tochter an einem normalen Freitagabend, zu lachen, gemeinsam zu malen und einfach zu sehen, wie sie wächst. Bei einem Stadtfest in Paderborn mit ganz alten Freunden, das Sammeln von neuen Erinnerungen und Fortsetzen von Traditionen.


Auch wenn es hier sowie im Shop in den letzten Monaten ruhiger geworden ist, so macht mich auch mein Blog sehr glücklich. Ich blogge entspannter, ohne Druck, blogge nicht, nur um endlich wieder ein Posting zu veröffentlichen. Entschleunigung! Gelassenheit - das versuche ich im Leben 1.0 zu berücksichtigen und ins Leben 2.0 zu übernehmen. Ich bin gern hier unterwegs, freue mich zu sehen, wie sich die eigenen Ansprüche ändern, wie sich meine Bilder weiterentwickeln. Und der Blog hat mich im Jahr 2014 so liebe Menschen kennenlernen lassen, sei es bei der Buchvorstellung in Münster oder bei der "Blogst" in Hamburg. Gemeinsames Lachen mit der liebsten Zimmerpartnerin Nina, ein Cheesecake-Date im "Cafe Johanna" mit Anne, ein so herrlich unaufgeregter Abend mit Fee, Nina und Dana bei einem Inder in der Schanze, das Kennenlernen mit Frau Heuberg, die genauso herzlich ist, wie ich sie mir immer vorgestellt habe. 


Und zuletzt macht es mich froh, diese Zeilen hier nun in meiner neuen Wohnung zu schreiben - hier fühle ich mich richtig gut, genieße die neuen Räume und Möglichkeiten - und ja, der Umzug war eine der besten Entscheidungen des letztes Jahres. Pläne ändern sich - manchmal zwangsläufig- und eben eine solche Planänderung führte zu diesem Umzug und dem Neuanfang. 2015, du kannst kommen, ich freue mich auf dich!

Ich hoffe, ihr hattet alle ein schönes 2014, in dem die positiven Erinnerungen und Momente überwiegen und seid entspannt ins neue Jahr gerutscht. Für dieses wünsche ich euch nur das Beste und dass es so wird, wie ihr es euch wünscht! 
Habt es schön und lasst es euch gut gehen.
Alles Liebe, xx