Mittwoch, 5. Dezember 2018

Über einen Samstag in Haarlem.



Haarlem. Seit ich bei Berit davon las, wollte ich gern einmal dorthin. Ende September war es dann soweit und ich war für ein langes Wochenende in dieser kleinen, schönen Stadt. Ein Mädelswochenende, das schon so lange in unseren Kalendern stand, auf das wir uns sehr freuten. Wir kamen freitags fast schon im Dunkeln an, waren etwas überfordert von all den Restaurants und Angeboten, kleinen Straßen und Ecken... umso mehr freute ich mich, Haarlem am nächsten Morgen endlich im Tageslicht zu entdecken. Und ich verliebte mich sofort.. Aufgewacht im wundervollen Boutique-Hostel "Hello I´m Local" ging es entlang der schönen Häuser in die Kleine Houtstraat, um im noch leeren Mica Coffee mit Bananenkuchen & Cappuccino in den Tag zu starten. Danach bummelten wir durch die vielen kleinen Gassen und über den Markt, gönnten uns Pommes mit Erdnusssoße, stöberten in den vielen wunderbar eingerichteten Läden, freuten uns über all die leckeren Sachen im Supermarkt, saßen in der Sonne.. und entdeckten "Tony´s Chocolonely". Da wussten wir noch nicht, wie sehr wir diese Schokolade lieben würden. Wir fotografierten, quatschten lange, genossen das Wetter, die Stadt, die Atmosphäre.. wenn ich daran denke, könnte ich sofort zurück. 3 Tage Auszeit mit einem Herzensmenschen, alte Geschichten erzählen, sich inspirieren lassen, spontane Auswanderungspläne schmieden.. das tat gut. Besonders inmitten dieser Stadt.


Freitag, 30. November 2018

Über den Wunsch nach einer Auszeit.

Hallo Portugal. Das habe ich in diesem Jahr bereits einmal gesagt und das werde ich auch im Frühjahr nächsten Jahres sagen.. für 6 Wochen. Im Mai saß ich abends zuhause - in einer Zeit, die es in sich hatte, die nicht immer einfach war, die nach Veränderung schrie und in der ich vieles überdachte, einiges in die Hand nahm. Und da war sie.. die Idee, mir für einen längeren Zeitraum frei zu nehmen.. eine Auszeit. Der ursprüngliche Gedanke: Yoga lernen auf Bali. Das ließ mich nicht mehr los und langsam erzählte ich Freunden & Familie davon, fing an hin- und her zu rechnen, nach Flügen & Unterkünften zu schauen.. bald kam Portugal als mögliches Ziel hinzu, dann der portugiesische Jakobsweg, eine lange Radtour durch Holland. Lange wusste ich nicht wirklich, wo es hingehen sollte, wie lange ich überhaupt weg sein wollte, was ich mir leisten kann. Ich wusste nur, dass ich es durchziehen und mir ermöglichen will, dass es genau das ist, was ich machen möchte. Was ich mir allein gönnen möchte, womit ich mir etwas Gutes tun möchte. 



Dienstag, 30. Oktober 2018

Über To Do´s am Wochenende.

Liegengebliebene Aufgaben am Wochenende erledigen? Es könnte Schöneres geben. Aber definitiv auch Schlimmeres. Ich gebe zu - unter der Woche habe ich häufig nicht so viel Lust dazu, daher muss ich es wohl oder übel am Wochenende tun. Für mich aber weniger "übel" als vielleicht vermutet. Das Aufräumen geht mittlerweile recht fix, dank viel Aussortieren & Minimieren in den letzen Monaten hat eigentlich alles seinen festen Platz und es entsteht kein Chaos, für dessen Beseitigung ich mehrere Stunden brauche. Ja, das sind sie eventuell, die Vorteile eines Single-Haushalts. Mitgebracht habe ich euch heute meine Tipps, wie ich die Aufgaben an den Wochenenden so organisiere, ohne im Chaos zu versinken oder mittendrin frustriert aufzugeben.. für Familien mag dies vermutlich eher ungeeignet sein, für alle anderen ist vielleicht etwas dabei? 

Montag, 15. Oktober 2018

Über den Sommer.

Es ist Mitte Oktober und ich sitze bei 25 Grad im Lieblingscafé, genieße die Sonnenstrahlen und denke zurück an die letzten Wochen und Monate, an diese wunderbaren, zahlreichen Sommertage. Gefüllt mit vielen Erinnerungen.. im April grillten wir in der Heimat bereits, haben im Garten die ersten Sonnenstrahlen eingefangen, feierten den Frühling, nachdem es im März noch Minustemperaturen und Schnee gab. Ich lief mit Freundinnen durch eine laue Nacht in Hamburg, saß morgens am Elbstrand, suchte Schatten in St.Peter-Ording. Feierte eine Hochzeit im Garten, mit Planschbecken für die Kinder, Grillgeruch in der Nase, einem glücklichen Paar und einer langen, schön gedeckten Tafel.

 

Besuchte zum ersten Mal das jährlich in Hannover stattfindende Open-Air-Kino. Picknickte. Lief an einem der heißesten Tage stundenlang durch Bremen, feierte einen Junggesellinen-Abschied, saß bis spät nachts draußen, redete lange und genoß jede Minute. Fing an zu joggen und legte aufgrund der Hitze eine Pause ein, die sich schlussendlich Woche um Woche verlängerte.. Wollte nach der Arbeit oft nicht gleich nach Hause, sondern den Sommer in der Stadt erleben, setzte mich ins Strassencafe, ließ die Küche kalt und aß spät. Sammelte Sommersprossen auf dem Balkon.


Probierte mich durch die Eisdiele um die Ecke, die beste Sorte: Salty Peanut. Saß bis spät nachts draußen auf dem Stadtteiltfest,  guckte mit Freundinnen mehrere WM-Spiele beim Italiener um die Ecke. Freute mich in London über jeden Wasserspielplatz, den meine Nichte erkundete und hätte das erste Mal ganz ohne Jacke verreisen können. Entdeckte Eiskaffee für mich. Grillte mit Freunden unterm Apfelbaum und Lampions. Trug wochenlang nur Birkenstocks.. und so viele Kleider und Röcke wie nie zuvor.. ganz nach dem Motto #freeyourlegs. Radelte mit meinem neuen Fahrrad zum Blumenfeld, kehrte mit frischen Blumen nach Hause. Verbrachte Mitte Oktober einen langen Abend im Burgerladen um die Ecke.. ein Abend, der sich wie Sommer anfühlte. 


Und ich kann mich tatsächlich nur an 2 Tage erinnern, an denen es etwas kühler war.. mein Geburtstag Anfang Mai, als niemand draußen saß, sondern alle drinnen waren. Und ein Sonntag im Juni, als ich meine liebe Freundin K. besuchte und wir unter 15 Grad hatten, uns im Einkaufszentrum aufwärmen musste.. ansonsten konnte man so herrlich planen, und auch wenn es mir das ein oder andere Mal einfach zu warm war, so habe ich den Sommer genossen. Auch wenn mir etwas Angst und Bange wird, was uns die nächsten Jahre erwarten wird.. 


Meine Lieblinge des Sommers? 

Draußen sein.
Eis essen.
Sommersprossen sammeln.
Birkenstocks tragen.
Barfuß sein.
Meine Jeansjacke.
An der Luft getrocknete Haare.
Sonnencreme.
Grillen.
Unternehmungslust.
Kleider und Röcke.


Viel, viel Licht ist mir wichtig und ich hoffe, erstmal genug davon gesammelt zu haben.. nun hoffe ich auf einen goldenen Herbst, auf lange Spaziergänge mit dicker Strickjacke und Sonnenbrille, um danach mit Feunden etwas Warmes im Café zu trinken. Jetzt ist wieder Zeit für Tee am Abend und für dicke Kuschelsocken bzw. überhaupt für Socken, für die Fertigstellung der Häkeldecke. Ich wäre dann soweit.. ♥ 

Habt es schön & lasst es euch gut gehen.
Alles Liebe, x

Mittwoch, 19. September 2018

Über das kleine Glück - meine persönliche Sammlung II

Weiter geht's mit einer Runde kleiner Glücksmomente, die ich in den letzten Wochen gesammelt habe. Die Sammlung wird nun also immer wieder um ein paar Punkte erweitert - vielleicht ist da etwas für dich dabei, vielleicht findest du dich in dem ein oder anderen Punkt wieder? 


Etwas Neues ausprobieren. 
Auf seinen Bauch hören und merken, dass dieser einem den richtigen Weg sagt. 
Etwas Selbstgemachtes in den Händen halten. 
Bekannte zufällig treffen und quatschen. 
Eine Umarmung. 
Nach langer Zeit wieder etwas von jemandem hören. 
Der Geschmack von roter Paprika.. ganz pur. 
Lieder, die zu Tränen rühren. 


 

Donnerstag, 23. August 2018

Über die letzten Monate.

Mehr als die Hälfte des Jahres ist schon rum, der September steht fast vor der Tür.. ein großes Ereignis, das seit Jahresbeginn in meinem Kalender stand, ist im Juli bereits gewesen. Eine kleine Reise nach London ebenfalls.. dazwischen ein paar kleine Treffen, ein Open-Air-Kino-Abend, ein Abschied auf Zeit von Herzensmenschen. Und im September liegen so schöne Ereignisse an - zwei Wochen Urlaub, ein Wiedersehen mit dem Meer, eine große Feier und zum Abschluß ein Mädelswochenende in Holland. Die Zeit rennt.. und mit ihr stelle ich mir zwischendurch immer wieder die Frage, wie ich meine Zeit eigentlich verbringen will, wie mein Alltag aussehen soll. Was ich 'haben' will, was ich unbedingt machen möchte, was ich nicht brauche, was ich loslassen will, was ich einfach nicht in meinem Leben möchte.


Mittwoch, 15. August 2018

Über das kleine Glück - meine persönliche Sammlung.

Vor ein paar Wochen habe ich hier ein wenig über das Glück geschrieben. Was es für mich bedeutet, wo ich es im Alltag sehe.. und in der letzten Zeit bin ich häufig Zug gefahren. Für mich ist das die perfekte Gelegenheit, um in Ruhe Musik oder einen Podcast zu hören.. und die Gedanken schweifen zu lassen. Um Pläne zu schmieden, To-Do-Listen zu schreiben.. um Erlebnisse Revue passieren zu lassen, Gedanken zu sortieren & zu notieren. Herausgekommen ist eine neue Sammlung bzw. eine Ergänzung zu dem letzten Beitrag über das kleine Glück. 



Sonntag, 29. Juli 2018

Über die digitale & analoge Welt | Teil 2

Im letzten Posting habe ich euch schon etwas an meinen Gedanken zu diesem ganzen 'Social Media-Kram' teilhaben lassen. Aber da ist noch mehr, viel mehr, das mir im Kopf herumschwirrt. Denn da draußen seid ihr! Da sind diese vielen wunderbaren Blogs und Accounts.. auf denen Geschichten und Erlebnisse geteilt, Wohnungen, Rezepte, Mode und DIYs gezeigt werden. Auf denen Reiseziele vorgestellt, Ordnungstipps beschrieben, Lebensphasen dokumentiert und Challenges begleitet werden. Da werden Themen behandelt, bei denen ich dazu lerne und etwas mitnehmen, mich inspirieren lassen kann. Die mich berühren, bei denen ich mich mitfreue, mit denen ich mich identifizieren kann. Da sind Themen und Denkweisen, die mich beschäftigen und über die ich nachdenke.


Sonntag, 17. Juni 2018

Über die digitale & analoge Welt...

Die digitale und die analoge Welt - wie handhabt ihr das, wieviel zeigt ihr? Mischen sich die Welten? Oder trennt ihr sie strikt?

 

Ich versuche Instagram und den Blog aus meinem Freundes- und Bekanntenkreis weitestgehend herauszuhalten. Anfangs, vor ein paar Jahren, war keiner meiner Freunde bei Instagram und ich erzählte lange Zeit auch niemandem etwas von meinem Blog.

Donnerstag, 26. April 2018

Über das Glück.

Befragt man Google nach dem Wort "Glück", so erhält man eine unglaubliche Anzahl an Ergebnissen. Da gibt es verschiedenste Übersetzungen: ein "besonders günstiger Zufall, erfreuliche Fügung des Schicksals."  Eine "angenehme, freudige Gemütsverfassung" sowie "Das schönste Gefühl der Welt".

Man könnte sehr, sehr, sehr viel Zeit damit verbringen, sich alle Definitionen, Redewendungen und Tipps für ein glückliches Leben durchzulesen. So vielfältig die Meinungen, Ansichten und Ideen. Alle mit dem gleichen Ziel - erfüllt und zufrieden sein.


Freitag, 13. April 2018

Hallo April.

Der Monat ist schon knapp zwei Wochen alt, aber eins habe ich mir ja bewusst aus dem Urlaub mitgebracht - den 'Plan', in manchen Situationen nicht so häufig auf die Uhr zu sehen.. die Zeit vergehen zu lassen, mir keinen Stress und Druck zu machen. Und so ist es auch jetzt mit dem Rückblick und Ausblick - nicht pünktlich, anderes kam dazwischen. Zum Beispiel ein Urlaub. Und so sind wir schon mittendrin.. 

 

Der März begann mit einer Reise. Spontan gebucht, ohne lange zu überlegen. 7 Tage an der Algarve, ganz allein. Nur das Meer, Zeit und kaum Pläne. Meine Kamera, Natas und viele Bücher. Sonne, Gewitter, Hagelschauer, Regenbögen. Ich werde noch ausführlicher berichten, aber hier gibt es schon mal einen kleinen Einblick in Form von Bildern. Und ja, kurz vorher bekam ich doch ein wenig Angst vor meiner eigenen Courage.. aber rückblickend sind da ganz viele schöne Erinnerungen (und eine Menge Stolz).

Und dann war da die Musik. Ich war auf zwei Konzerten - und war vieles.. staunend, fühlend, bewegt. Dann war da diese kurze Melodie auf dem Keyboard, die mir die Tränen in die Augen trieb. Und das bezaubernde Album von Antje Schomaker - im Urlaub täglich beim Strandspaziergang in den Ohren. Singend. Tanzend. 

 

Ich habe Sommersprossen gesammelt und erste Frühlingsstunden genossen. Mich nach Jeansjackenwetter gesehnt. Draußen gefrühstückt, die Wollpullis im Schrank verstaut, das Fahrrad fit machen lassen. Habe begonnen den Balkon aufzuhübschen, um hoffentlich bald wieder ganz viel Zeit dort zu verbringen. War viel spazieren, habe neue Podcasts entdeckt ("Hotel Matze" - große Empfehlung!), habe das Wohnzimmer sehr spontan umgeräumt. Die besten Salzmandeln im Unverpackt-Laden entdeckt. Freie Tage mit guten Büchern in der Sonne verbracht.
Und mich über Wiedersehen mit Herzensmenschen gefreut - sehr überraschend am Flughafen, nach dem Urlaub, nach viel zu langer Zeit, weil das Leben bei uns dazwischen kam. Beim monatlichen Stammtisch, spontan beim Vietnamesen, bei Massaman Curry vom Lieferdienst. Verbunden mit langen Gesprächen, Planereien, Erinnerungen und Vorfreude auf das, was vor uns liegt.

Und wieder war für mich eines wichtig - Vertrauen. In mich vertrauen, genau hinhören, auch mal "nein" sagen. Mich trauen, Neues ausprobieren, mich überwinden. Alles hat seinen Sinn, alles wird gut. 


Und nun ist der April schon fast zur Hälfte vorbei... was waren meine Pläne, was steht noch bevor?

- Licht - 
Den Frühling immer und immer wieder begrüßen - im Lieblingscafé am Abend, auf dem Fahrrad, bei einem Cappuccino in der Sonne. Mit Birkenstocks, Sonnenbrille und Zeit.

- Umdenken -
Spontan habe ich mir Anfang des Monats etwas vorgenommen - zuckerfrei ernähren (Tschüß Süßigkeiten, Kuchen, Eis, Softdrinks!), viel trinken und täglich mindestens 60 Minuten aktiv sein. Klingt nach viel auf einmal, bis auf den Zucker läuft es aber sehr gut... und ich halte durch. Ich suche dann mal nach Ideen für Snacks zwischendurch..

- Zeit - 
Stunden mit Freunden & Familie verbringen. Wiedersehen nach zu langer Zeit, mein Hannover bei einer "Eat the World"-Tour mit meinen Freundinnen besser kennenlernen, gemeinsam neue Restaurants besuchen. Reden, lachen, austauschen.

- Pläne -
Gedanken über den nächsten Urlaub machen - erledigt, gestern wurde gebucht.
Formentera, das wird schön. 


 - Schreiben -
Ich habe lange nicht mehr meine Gedanken aufgeschrieben - so vieles geistert mir im Kopf rum und ich weiß, dass es mir gut täte, dies auf Papier zu bringen. Sortieren, Ballast loswerden. Ganz persönliches, Blog-Ideen, To-Do-Listen.

...und zu guter Letzt - meinen Geburtstag planen.  


Und nun - genießt den Frühling! 

Habt es schön. Alles Liebe, x

Mittwoch, 21. Februar 2018

Minimalismus - und Lieblingsstücke.

Eines meiner aktuellen Lieblingsthemen? Minimalismus. Ich beschäftige mich viel und gerne damit. Mit Ordnung, Ausmisten, einem bewussteren Leben. Das mag hochtrabend klingen, ist es aber gar nicht. Mein Wunsch und Ziel ist es unter anderem, mich von Überflüssigem, von Ballast zu befreien. Für jedes Teil einen festen Platz zu finden. Mehr Platz und Zeit zu haben. In der Wohnung, in meiner Freizeit, im Kopf. Mir das Leben einfacher zu machen.. und dabei auch automatisch über mein Kosumverhalten und über das Thema Nachhaltigkeit nachzudenken. Ich möchte mich mit Dingen umgeben, die ich nutze. Und die mir ein gutes Gefühl geben. 


Hier ist in den letzten Wochen und Monaten somit vieles rausgeflogen, vieles wartet noch auf einen neuen Besitzer, denn ich versuche, so wenig wie möglich wegzuschmeißen. Und ich merke - ich kaufe weniger, überlege häufiger und länger, ob ich etwas wirklich benötige. Aber es gibt auch Spontankäufe, ja! Ich möchte mich in meiner Wohnung ja mit Schönem umgeben und das sind für mich hauptsächlich Dinge, mit denen ich etwas Positives verbinde, und so darf auch gern etwas Neues einziehen. Das kann so vieles sein - aber immer sind Erinnerungen daran geknüpft. An Menschen, Momente, Reisen, Gefühle, Tage, Stimmungen. So gibt es hier trotz viel Aussortiertem immer noch eine ganze Menge Deko und 'Stehrumchen'... Selbstgekauftes, Selbstgemachtes, Geschenke. Und zu so vielem gibt es eine Geschichte.


 Das schlichte Kissen von Ferm Living. Ein Geschenk zu meinem 30.Geburtstag. Zufällig im Laden gesehen, verliebt, aber aufgrund des Preises erstmal wieder vergessen.. und da lag es dann plötzlich auf meinen Geburtstagstisch, ganz überraschend.

Eine schlichte Vase - gekauft an einem wunderbaren Vormittag in Berlin. Die Sonne strahlte vom Himmel, es war eiskalt, meine Freundin und ich redeten ganz lange, tranken Kaffee und frühstückten. Ich bummelte anschließend noch allein durch Friedrichshain, genoss die wärmende Sonne mit einem Cappuccino, liess das Gespräch wirken.. und freute mich still vor mich hin, wenn ich zwischendurch meine Einkaufstasche ansah.


Kleine Blumentöpfe, die sich perfekt eignen, um Ableger zu ziehen. Eines bewahrte ich bei Freunden vor dem Mülleimer, ein anderes entdeckte ich vor vielen Jahren auf einem kleinen Hinterhof-Flohmarkt in London, weitere bekam ich von Lieblingsmenschen zu Weihnachten geschenkt.. 

Die verschiedenen Pflanzen von meinen Reisen. Eine kleine Monstera von meinem letzten Hamburg-Advents-Trip. Die Sukkulente, die mir meine Mama an dem sonnigen Ostseetag kaufte, als wir uns gerade wiedersahen und sie mir den Tag schöner, heller und fröhlicher machte. Kakteen aus London - gekauft am 1.Geburtstag meiner Nichte. Aloe Vera-Ableger von Lanzarote. Die Avocadopflanze.. 

Ein Kerzenständer und Anhänger aus Köln - Mitbringsel von einem Mädelswochenende im Dezember. Wir bummelten, quatschten, tranken Kakao und standen auf einmal vor dem 'Schee'.. was für ein wunderschöner Laden. Und ich habe ein paar Andenken an diese Stunden, an einen dringend benötigten Tapetenwechsel. 

Wandteller und alte Bretter meiner Großeltern. Bei manchen Brettern weiß ich noch genau, wie wir früher davon aßen, wenn wir zu Besuch bei ihnen waren und es Abendbrot gab. Schlichte, schöne Vasen von meinen Eltern. Und nicht zu vergessen die große Truhe der Urgroßeltern meiner Oma... 



Poster an den Wänden, Holzbilder mit schönen Worten, Fotos im Flur. So kann ich immer meine Lieblingsmenschen sehen, an fröhliche Zeiten und Augenblicke denken. Und werde täglich erinnert, auf was es wirklich ankommt. 
 
Die kleinen Emaille-Töpfe und den großen Eimer vom Flohmarkt, die nun Ableger und Geschenkpapier beherbergen. Ich bin alles andere als gut im Handeln, daher muss meine Freundin das immer für mich erledigen. Und anschließend gingen wir frühstücken und quatschten ganz lange.. wieder einmal zeigt sich, dass es die kleinen Momente sind.


 Die Tasse von meinen Freunden, die sie in einem meiner Liebingsläden in Berlin für mich kauften. 
Jedes Mal, wenn ich sie nutze, denke ich an sie im fernen Singapur.

Der kleine Elefant - ein Andenken an meine Kenia-Reise vor knapp 8 Jahren.

 

 Diese Dinge habe ich gern um mich, sie erinnern mich und ich freue mich täglich, sie zu sehen. Sie können Geschichten erzählen, mich an Schönes denken lassen. Daher werden sie auch nicht aussortiert, egal wie viel ich hier noch ausmisten werde. Für mich kommt es beim Minimalismus nicht darauf an, nur noch eine bestimmte Anzahl an Gegenständen zu besitzen. Der Wert ist wichtig. 

Was könntet ihr denn niemals weggeben? Welche kleinen Teile erfreuen euch täglich?

Habt es schön. Alles Liebe, xx

Freitag, 16. Februar 2018

Ostseeglück.

Die gemeinsamen Urlaubspläne wurden im vergangenen Jahr durch kurzfristige Aufträge und eine damit verbundene Urlaubsverschiebung durchkreuzt, daher musste Plan B her. Ich wollte raus, wollte eine Auszeit und Tapetenwechsel, meinen Jahresurlaub nicht nur zuhause verbringen. Und so zog es mich zum mittlerweile vierten Mal an den Timmendorfer Strand, in die kleine gemütliche Wohnung.. notgedrungen allein. Viel und lange spazieren, den Sonnenaufgang am Strand beobachten, nicht auf die Uhr gucken, Waffeln essen, Sand unter den Füßen spüren. Das Meer riechen, Fischbrötchen kaufen, viel lesen, abends zufrieden und müde von der frischen Meeresluft und den vielen Schritten ins Bett fallen. Mir den Wind um die Nase wehen lassen, vom Fahrrad aus aufs Meer blicken, noch mehr lesen, keine To Do´s haben.. außer den Spaziergängen am Meer. Mit dem langsameren Bus durch die Gegend fahren, mit ganz viel Zeit und Musik in den Ohren.


Ich hatte hier immer tolle Urlaubstage. Kam ganz schnell runter, wenn es im Job anstrengend war und ich einfach eine Pause brauchte. Lernte wieder allein zu sein, mich noch einmal bewusst zu erinnern, Abschied zu nehmen. Momente für mich ganz allein zu haben, diese anzunehmen, die Gedanken schweifen zu lassen. Nicht zu hetzen. Ich merkte, wie gut mir Strandspaziergänge, Zeit und das Meer tun. Jeder der Urlaube war eine kleine Auszeit für mich.
Der letzte lief leider etwas anders als geplant, auch wenn er wieder schön wurde, aber ich merkte, dass es Zeit für etwas Neues ist. 


Ich schließe nicht aus, mal für ein Wochenende wiederzukommen, wenn ich durchatmen will und muss. Aber erstmal will ich Neues sehen. Will meinen Jahresurlaub an wärmeren Orten verbringen, andere Sprachen hören, andere Ecken kennenlernen. Sonnenuntergänge sehen, Sommersachen in den Koffer packen, im Meer baden, die Sonne auf der Haut genießen. Wünsche mir, dass ich auch den Mut habe, allein in den Urlaub zu fliegen. Ich habe mehrere Wunschziele - Portugal, Ibiza oder eine kleine griechische Insel.. die letzten Tage habe ich immer mal wieder nach Reisen geschaut... und spontan habe ich heute Morgen 1 Woche an der Algarve gebucht. Ganz bald geht es los... zum Baden wird es zu kalt sein, aber die Hauptsache ist das Wiedersehen mit dem Meer, Strand und Frühling. 

 
Wo geht es für euch hin in diesem Jahr? 

Habt es schön, geniesst den Tag.
Alles Liebe, xx


Dienstag, 6. Februar 2018

Hallo Februar.

Der erste Monat ist rum - und das waren so intensive, vollgepackte Wochen. Mit so vielem.. laut und leise. Gemeinsam und allein. Anstrengend und leicht. Unterwegs und zuhause. Tränenreich und fröhlich lachend. Und alles davon war notwendig. Es war ein Monat mit ersten Malen - einem Fotokurs. Einer Tea-Time. Einem Besuch im Unverpackt-Laden. Einem neuen Blogposting nach sehr langer Zeit. Und ein Monat ganz ohne Fernsehen und Netflix bei mir zuhause.


Dafür mit viel Zeit für das Schreiben. Für Gespräche, neue Denkweisen, Ansichten. Und genau das tat mir gut, das möchte ich weiter so machen. Mir Zeit für mich nehmen und diese nutzen - sei es beim Ausmisten, bei Spaziergängen, beim Musik hören oder Schreiben. Einfach neue Eindrücke wirken lassen. Und Zeit mit Lieblingsmenschen verbringen.

Ein paar Dinge habe ich außerdem vor im Februar. Manches ist schon geplant oder in vollem Gange, manches möchte ich auf mich zukommen lassen, ausprobieren. Ganz ohne Stress und Druck.. einfach, wenn mir danach ist und es sich richtig anfühlt.


- Berlin -
Am Wochenende war ich nun da und bin ganz froh über diese Stunden, über das Wiedersehen mit dieser Stadt. Ich habe mich treiben lassen, bewusst wenig Pläne gemacht, neue Ecken entdeckt, Zeit vergehen lassen. 

-  In der Küche -
Ich möchte mindestens zwei neue Rezepte ausprobieren - gern eine Suppe oder ein gesundes Essen, das ich sowohl abends essen als auch am nächsten Tag mit ins Büro nehmen kann. Gerade am "mitnehmen" will ich unbedingt was machen, damit ich nicht immer wieder bei der Brezel in der Kantine hängen bleibe..

- Morgenroutine -
Im Januar habe ich die 30-Tage-Yoga-Challenge von Mady Morrison ziemlich schnell abgebrochen.. Abends nehme ich es mir nun immer wieder vor, aber meine Müdigkeit verbunden mit der Dunkelheit macht es mir morgens aktuell weiterhin sehr schwer. Der richtige Moment wird bald kommen, ich bin mir ganz sicher..

 

- Trinken -
Jeden Tag mindestens 3 Liter.. an Wochentagen im Büro ist das kein Problem, die Wochenenden und Tage zuhause machen es mir immer etwas schwer... seit Anfang des Jahres bin ich auf einem guten Weg, daran will ich weiter "arbeiten".  

- Schreiben -
Weiterhin Zeit für meine Gedanken nehmen, mit den '1000 Fragen an mich selbst' beginnen. Das Heftchen aus der Flow liegt hier schon so lange rum und inspiriert durch Johanna möchte ich nun damit anfangen... entweder digital oder einfach in ein Notizbuch - mal sehen. 

 -  Unternehmen -
Eine "Eat the world"-Tour mit meiner Mama machen. Neue, mir noch unbekannte Cafes, Restaurants & Geschäfte kennenlernen.

- Fotografieren - 
Auch hier möchte ich einfach wieder ausprobieren, mir Zeit nehmen. Meine Wohnung. Meinen Stadtteil. In Berlin habe ich schon wieder etwas angefangen.. und es tat gut. Und der wöchentliche Fotokurs motiviert mich jedes Mal wieder.

 Und dann ist da noch etwas - die Planung meiner nächsten größeren Reise. Es soll ans Meer gehen - ich wünsche mir Sonnenschein. Flip-Flop-Wetter, Strand, Zeit für neue Eindrücke und zum Entspannen, Leichtigkeit.

Was habt ihr im Februar Schönes vor?
Ich bin gespannt und freue mich auf neue Ideen.
Habt es schön. Alles Liebe, xx

Samstag, 27. Januar 2018

Rückblick - und ein paar Gedanken...

...jetzt noch ein Rückblick auf das letzte Jahr? Hätte es den nicht schon vor 1 Monat geben müssen? Sicherlich, ein Rückblick bietet sich am Ende eines Jahres an.. 365 vergangenene Tage liegen hinter einem, 365 unbefleckte Tage liegen mit allen Möglichkeiten vor einem, mit der sich ändernden Jahreszahl beginnt etwas Neues. Der beste Zeitpunkt für Vorsätze, Ideen, Wünsche? Das mag für viele funktionieren, doch ist all das ja jeden Tag aufs Neue möglich.. Ein Blick zurück und ein Blick nach vorn bieten sich immer an. Auch im Alltag sollen Momente zum Innehalten & Reflektieren einen Platz für mich haben und ja, manchmal fühlt es sich zu einem "vorgegebenen" Tag einfach [noch] nicht richtig an, zurückzuschauen und an all die Momente, Gefühle, Erlebnisse & Begegnungen zu denken. Das war bei mir um den Jahreswechsel so - es war turbulent, mein Kopf war mit vielem voll, aber ganz und gar nicht mit dem Gedanken an ein neues Blogposting. Doch nun fühlt es sich Stück für Stück etwas besser an und ich möchte gern - so wie in den vergangenen Jahren - das festhalten, was mir gut tat. Was ich sah, erlebte, kennenlernte, genoss, was mich zum Strahlen brachte, mich glücklich und zufrieden machte, mich nachdenken ließ. Manches war schon fast vergessen, umso schöner ist es, mir nun viel Zeit zu nehmen und wirken zu lassen. Dazu ein paar Bilder aus New York, die ich euch schon seit langem zeigen wollte.. bald dann ausführlicher.


Bereist.

Da gab es mehrere kleine Reisen und eine große. Kleine innerhalb Deutschlands - ans Meer, ins Alte Land, zu einem Mädelswochenende nach Köln und einer Adventszeit-Auszeit nach Hamburg. Zu Lieblingsmenschen nach London. Und nach New York. 5 Tage in dieser Stadt, mein Geburtstagsgeschenk an mich. 


Gehört.
 
Verschiedene Künstler auf wunderbaren Konzerten - und an jedes denke ich sehr gerne zurück. An das verrückte Konzert von Philip Poisel (ja, tatsächlich!). Adele im Wembley-Stadion.. die Frau, die Stimmung, der Ort - einfach beeindruckend. Adel Tawil mit meinen Konzert-Kolleginnen. Robbie Williams im Stadion, während wir mit Bier & Brezel davor im Biergarten sitzen. Und Tina Dico in der Elbphilharmonie - mein Weihnachtsgeschenk an mich. Ganz allein. Dankbar für die Freudentränen, diesen Song, meinen Mut.

Und viele Lieder haben mich durch das Jahr begleitet, hier lief eigentlich immer Musik.. von Elif über die wundervolle Playlist "Herbstliebelei" hin zu Michael Jackson, weiter zu LEA, Ludovico Einaudi und Bosse. Bunt gemischt, je nach Stimmung..


 Zum ersten Mal gemacht.

Ein Blumenfeld besucht und mit frischsten, schönsten Blumen nach Hause gekommen. 
Allein nach Amerika geflogen. Über die Brooklyn Bridge gelaufen. Das Miniaturwunderland besucht. Durch den Hyde Park spaziert. Rosenkohl gegessen (mit Balsamico & Speck!). Morgens um 6h joggen gegangen. Am Deich neben Schafen gefrühstückt. Eine Brille gekauft. Den 1.Geburtstag meiner Nichte gefeiert. Einen Barista-Kurs gemacht. Neue Restaurants und einen Pflanzenmarkt in Hannover besucht. Müsliriegel gemacht. Um das Schloss Marienburg gelaufen. In den Harz gefahren.


Gefragt.

Wo willst du hin? Wo will ich hin? Was will ich? Was willst du? Wie lange dauert es, wann wird es besser? Wonach ist mir gerade? Was tut mir gut? Wie geht es weiter?


 Gefreut.

Über die Geburt eines neuen Familienmitglieds und ein erstes Kennenlernen mit ihm. Über Wiedersehen mit Herzensmenschen. Über Freundschaft. Blumen. Spontane Reisebegleitung. Verständnis, offene Ohren, sein können. Über Sommergewitter und Platzregen. Grillgeruch in der Luft. Auf dem Küchenboden sitzen, zusammen weinen, erzählen können und verstanden werden. Über eine Verlobung im engen Freundeskreis. Über sehr ehrliche Gespräche. Die Momente, wenn meine Nichte meinen Namen sagt. Umarmungen. Gemeinsame Zeit. Sonnenaufgänge. Wertschätzung und viel, viel Vertrauen, ein neuer Weg - auch wenn man erst zweifelt, ob das klappen kann.


Neu in meinem Leben.

Eine Brille. Freundschaften. Mehr Gespräche. Weniger Krempel, eine leerer werdende Wohnung, befreiende Gefühle. Gedanken. Rituale für mich im Alltag. Eine Siebträgermaschine - kein Vergleich zur vorherigen Padmaschine. Podcasts.

  
 Gefeiert.

Die Hochzeit von liebsten, engen Freunden. Sommerparties am See und in "Miami Beach". Eine Gartenparty mit Freunden - fast so wie früher, nur heute mit unseren Eltern.. :) Den 90. Geburtstag meiner Oma. Am gleichen Tag die Geburt des kleinen, neuen Familienmitglieds. Eine ganz besondere Freundschaft, die nach einer Veränderung noch enger geworden ist. Wiedersehen mit dem Meer. Ein Puzzle zum Geburtstag. Dass mein 'Stammtisch' seit Jahren immer noch einmal im Monat stattfindet. Den Ausblick von meinem Schlafsofa auf das Empire State Building. Meinen 31.Geburtstag. Ein Wiedersehen mit allen Jugendfreunden in unserer Basketballhalle. Den Morgen mit meiner Freundin K. am Strand - mit unserer Musik, Kaffee und dem Blick aufs Meer.

Gelernt. 

"Alles ist schwer, bevor es leicht wird." Dunklere Zeiten gehören dazu. Minimalismus ist nie zu Ende, es ist ein Prozess.. und es gibt nicht den einen Weg, nicht nur eine Definition, nicht eine Anzahl von "erlaubten" Gegenständen. Genau wie es kein "richtig oder falsch" in manchen Herzensangelegenheiten gibt - da hilft es nur, auf den Bauch zu hören und in sich zu vertrauen. Sich immer wieder vor Augen zu halten, was man möchte. Es darf doofe Tage & Momente geben.. aber auch gute. Man darf immer zweifeln. Und sollte sich selbst Zeit geben, gut zu sich sein. Auch hier befinde ich mich noch auf dem Weg..

Gelacht.

Mit meinen Stammtisch-Mädels bei Bier und Kniffel. Als mir der nette Straßenstand-Betreiber in New York einen Kaffee spendierte. Über meine Bowlingkünste. Im Fotoautomaten. Mit meinen Freundinnen bei unserem Spice Girls-Überraschungsauftritt. Mit Lieblingsmenschen - beispielsweise beim Erstellen eines Boomerang-Videos. Über das Lieblingswort einer Freundin - Maultasche. Über die Show von Philipp Poisel. Mit dem Herzensmann (der nun nicht mehr mein Herzensmann ist) - über schlechte Witze, uns, Albernheiten, Serien, 'Fest und Flauschig', einfach ganz viel Alltägliches und doch so Besonderes. 



Gekauft.

Flugtickets nach New York. Kuschelige Wollpullis, weiße Lederchucks. Brezel-M&M's (die besten!). Viele Notizbücher. Eine Fahrkarte nach Berlin - ein Wiedersehen nach 2,5 Jahren, ich freue mich sehr. Viele, viele Blumen. Fast genau so viele Zimmerpflanzen - von jeder Reise kommt eine als Souvenir mit.

 

Geguckt.

Viele Serien - Homeland, Breaking Bad, The Affair, Sneaky Pete, Bates Motel. Jurassic Park. Dschungelcamp. New Girl. Gilmore Girls. Seit 4 Wochen ist der Fernseher jetzt aber nicht mehr an gewesen - und es fehlt mir an nichts. Es fühlt sich gut an.


Gemerkt

Dass es fast nichts Besseres als den Duft von ofenwarmen Kuchen & Bananenbrot gibt. Dass sich Aumisten sehr befreiend anfühlt. Dass es mehr lange, warme Sommernächte geben sollte. Dass ich mehr auf meinen Körper hören sollte. Dass ich Rituale mag. Und aus jedem Gespräch etwas für mich mitnehmen kann. Dass es in Hannover zwei richtig gute Burgerläden gibt. 


Geplant. 

Einen Fotokurs. Mehr reisen, neue Orte kennenlernen - Hallo Portugal, Hallo Stockholm! Mehr lesen. Mehr Yoga. Weniger fernsehen, weniger Serien gucken. Mehr fotografieren. Mehr auf meinen Kopf und Körper hören. Das Handy häufiger beiseite legen. Zwei Eat the world-Touren durch Hannover. Mehr Avocado-Pflanzen. Und einen neu gestalteten Balkon - inklusive angebautem Gemüse. Mehr schreiben. Mehr Konzerte. Mehr tanzen. 
Ihr Lieben, schön, dass ihr den Weg zurück auf meinen Blog gefunden habt. 
Bis ganz bald - ich habe einige Ideen im Kopf.. New York, Minimalismus / Ausmisten, meine Hamburg-Tipps, Alltägliches, Gedanken. ♥

Lasst es euch gut gehen.
Alles Liebe, gesa.k